Primeln / Schlüsselblumen

Primeln sind mehrjährige Gartenblumen die uns über Jahre begleiten können und sich dabei fleissig aussamen.

Meine ersten Primeln sind aus den gerade im Frühling in Massen angebotenen Frühjahrsboten in den Garten gewandert. Meist werde ich Anfang März zum Geburtstag mit neuen Töpfchen davon beschenkt, die dann später die Farbpalette unter der Hecke erweitern.

 

Anbau im Garten

Die Primeln sind anspruchslose Gartengenossen. Ich habe festgestellt, dass sie wenn sie den ersten Winter überstanden haben, fast nicht mehr auszurotten sind. Bei mir blühen sie manchmal sogar schon im Dezember, wenn das Wetter mild ist. Ihre Blütenzeit ist jedoch ganz klar der Frühling, wo sie mit ihren vielen Farben unter den Hecken hervorleuchten.

Die gelben Sorten werden bei mir gerne von den Amseln „angegriffen“ welche sie zum Teil regelrecht in Stücke hacken, da die Primeln immer wieder neue Blüten schieben, ist das jeweils nicht weiter tragisch.

 

Magisches

Die Schlüsselblume gilt als verzauberter Himmelsschlüssel, sie soll dem heiligen Petrus (der welcher das Himmelstor bewacht) aus der Tasche gefallen sein und sich auf der Erde in die Blume verwandelt haben.

Heilkraft
Die Primeln, vor allem die Schlüsselblumen waren eine Zeitlang auch: „officinalis“ also eine Medizin-Primel. Sie wurde bis im Mittelalter und wird zum Teil auch heute noch bei Kopfschmerzen, Schwindel, Herzschwäche und Husten zu medizinischen Zwecken verwendet und zwar mit allen Teilen: Blüten und Wurzelstock. Die einst häufig vorkommende Schlüsselblume ist inzwischen streng geschützt und wird deshalb in großen Mengen als pflanzliches Arzneimittel importiert.

Bekannt ist vor allem die Empfehlung der Hildegard von Bingen, die die Schlüsselblume als Himmelsschlüssel bezeichnet. Die Schlüsselblume sollte wärmen und gegen Melancholie helfen.

Rezept
Aus Primeln kann man z.B. Sirup kochen (siehe Kräutersirups). Meist weren dafür ihre Verwandten die Schlüsselblumen verwendet, welche auch in Hustentees ihren festen Platz haben.

Primeln sind wunderschön, wenn sie als gezuckerte Blüten auf einer Torte dekoriert werden.

In meinen Frühlingssalaten sind oft Primelblüten mit eingeschmischt.

Bitte keine Primeln direkt aus dem Gartencenter verwenden, die Pflänzchen sind meistens behandelt und wir wollen ja sicher keine Pflanzenschutzmittel essen.

Grüess Pascale

5 Kommentare

  1. Also nochmals. Ist schwierig auf dem Handy zu tippen …
    ja man kann sie essen. Ich habe gerade Letzt Woche einige Blüten kandiert. sie schmeckten zwar nur nach Zucker aber war toll anzusehen auf dem Dessert.

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  2. Wirklich? Man kann Primeln essen? Habe ich gar nicht gewusst. Aber irgendwie freue ich mich immer so sehr, wenn ich die ersten im Garten sehe, dass ich sie eigentlich nicht ernten möchte.

    lg kathrin

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  3. Hallo!
    Ganz egal ob ein Garten jetzt einen Blog braucht oder ein Blog einen Garten oder …? Wie auch immer, ich bin hier reingestolpert und hängengeblieben. Und was ich bisher gesehen habe gefällt mir … Garten ist doch einfach wunderbar, nicht?

    Liebe Grüße
    Michaela

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  4. Also ich könnte mir die Primeln sehr gut an einem Salat vorstellen. Vor allem, wenn sie mild und honigartig schmecken.

    Außerdem würde jeder grüne Salat durch die Farbtupfer aus Primelblüten herrlich dekoriert ausschauen.

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