Malve – Chäslichrut

Anbau im Garten

Die Malve ist eine zweijährige Pflanze, welche bis zu 150 cm hoch werden kann. Die Blüten halten sich jeweils nur ganz kurz und werden täglich durch Neue ersetzt.
Die Blüten stehen in den Blattachseln. Die Kronenblätter haben dunklere Längsstreifen.

Sie hat meist eine relativ widerstandsfähige Pfahlwurzel, welche sich nur schwer wieder ausgraben lässt, darum möglichst früh versetzen, wenn sie sich irgendwo angesiedelt hat, wo man sie nicht haben möchte.

Magisches

 

Xenokrates, ein Arzt des Kaisers Tiberus behauptete, daß Malvensamen über die Genitalien gestreut, die Lust des Mannes ins Unendliche steigern („Schwellkraut“). Die Malvensamen galten auch- gegessen – bei Frauen als ein sehr starkes Aphrodisiakum. Der Volksname „Pissblume“ hat übrigens nichts mit dem angeblichen Gestank zu tun. Diese Bezeichnung bezieht sich auf ihre Funktion als „Schwangerschaftstest“ alter Zeiten. Eine Frau urinierte auf die Malve. Verdorrte diese nach einigen Tagen, war sie nicht schwanger, blieb sie grün, waren Mutterfreuden zu erwarten! So wurde diese Blume sogar zur „Wahrheitsdroge“ – man verwandte dieses Verfahren nämlich auch zur – früher ja wichtigen – „Prüfung der Unschuld“!
(quelle: http://www.zauber-pflanzen.de/malva.htm)

Rezept
Die Malve wirkt schleimlösend, entzündungswidrig und wundheilend.

Als Tee-Aufguss bei Erkankungen der Atemorgane, bei Magen – und Darmkolligen.
Als Salbe bei Eiterherden und sich entzündenden Wunden (Chäslichrutsalbe)

Ein Kommentar

  1. Immer wieder kurios welche Eigenschaften manchen Pflanzen zugeschrieben wurden, aber auch sehr interessant. Ich wollte diese Malvenart letztes Jahr bei mir im Garten ansiedeln, hat aber leider nicht geklappt.

    lg kathrin

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