Capuns

Immer um diese Zeit schwimme ich in Mangold. Dies kommt daher, dass ich den Mangold als Blattmangold in Reihen aussäe und erst jetzt ausdünne. Schliesslich brauche ich das feine Grün. Nun aber ist die Zeit gekommen, wo ich die grössten Blätter abernte und die kleinen Pflänzchen dazwischen gleich ganz mit Stumpf und Stiel ausziehe (Die ersten dann auch gekocht, aber das Rezept gibts nicht heute).

Heute gibts Capuns. Eine Bündner Spezialität. Es ist wirklich mühsam die ganze Rollerei, aber es lohnt sich. Das nächste Mal habe ich mir vorgenommen gleich einen Vorrat an den feinen Päcklis herzustellen und portionenweise zu gefrieren, so kann ich dann die nächsten paar Mal einfach nur den Guss bereiten und die gefrorenen Mangoldpäckli darin „aufbacken“.

Also Euch En Guete

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2 Kommentare

  1. Da musst du mit dem salzen schon aufpassen, da ja sowohl das trockenfleisch wie auch der pantli oder salsiz schon würzig sind.
    Grüsse pascale

    Ps. So isst sogar die prinzessin des hauses den mangold

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  2. Für jemanden der Mangold mag, ist dieses Rezept bestimmt super. Ich kann mich mit diesem Gemüse leider nicht so recht anfreunden. Trockenfleisch? Klingt interessant. Das ist aber bestimmt gut gewürzt, oder?

    lg kathrin

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