Zeigt her Eure Gärten

Lillilotta und Mila sammeln Porträts von euren Gärten milaliebe.blogspot.de.

Zeigt her Eure Gärten

Ich finde das eine tolle Idee und stelle Euch hier mal meinen gesamten Garten (wenn mögich mit vorher-nachher Bildern) in einem Rundgang vor.

Das Grundstück, dass wir vor mehr als 10 Jahren von meinem Vater übernommen haben, war zum grössten Teil noch verpachtet und nur eine kleine Terrasse, der Vorgarten/Blumengarten und der Gemüsegarten waren bearbeitete Flächen.
Den Vorgarten habe ich schon sehr früh in einen Bauerngarten eingeteilt und mit Buchshecken umgeben. Gerade eben wachsen statt dem Buchs winzige Stecklinge von Lonicera Nitida Maigrün um die Optik wieder herzustellen.

Blumengarten vorher

Wir starten mit dem Haupteingang welcher direkt am Gemüsegarten vorbeiführt. (Der Vogel als Eingangsdeko ist aus einer Holzplatte gesägt mit gefärbten Federn als Schwanz und ein Holzkreis an einem aufgewickelten Draht als Fuss).  
Diese Lage verpflichtet mich leider dazu immer ordentliche Gemüsebeete zu haben. Der Gemüsegarten ist seit ich denken kann an diesem Ort. Schon meine Urgrossmutter hat ihn dort bestellt, so dass wir dies einfach so belassen haben.

 Gleichzeitig mit dem Gemüsegarten ist auch der Kräutergarten entstanden.

 

Als Zweites haben wir den Ziergarten mit dem (heute) weissen Beet geschaffen. Einen ganzen Sommer lang waren wir mit Mauer aufschichten beschäftigt. Der Gärtner hat uns mit dem Ausbaggern und nach langen Wochen mit dem Erstellen einer ebenen Rasenfläche unterstützt, der Rest ist in Eigen- regie entstanden. Mit gefällt die geschwungene Form noch immer.

 

Foto von 2012 (noch kein Farbgarten)

 

Dort wo heute der Teich liegt, sollte der Sandhaufen für die Kinder entstehen, aber wir haben eine Wasserader angestochen und es wurde seither nie mehr trocken. Aus der Nut wurde eine Tugend gemacht und der Teich mit Wasserstein angelegt. Ein wunderbarer Ort um zu beobachten oder dem Plätschern zuzuhören.

Lange Zeit haben wir dann auf den nächsten Schritt gewartet. Es war beschlossene Sache, dass wir diesen Teil der ursprünglichen Schafweide erst nach dem die Kinder das Baumhaus nicht mehr brauchen würden umgestalten würden. Aber wie immer kommt es anders als geplant. Der alte Apfelbaum wurde morsch und aus Angst vor einem Absturz mussten wir uns an die Arbeit machen. Geplant war ein rundes Kiesplätzli und eine geschwungene Mauer analog der bereits bestehenden.

Da wir inzwischen wieder beide berufstätig waren, wurde beschlossen, die Arbeit einem Gärtner zu übergeben. Aus finanztechnischen Gründen haben wir einen anderen als den ersten Gärtner damit beauftragt – ein Fehler.

Jedesmal, wenn ich nicht anwesend war, wurde die Mauer statt geschwunden schnurgerade aufgestellt und es wurden gewaltige Blöcke verwendet. Moi-fois so ist es nun mal. Die Mauer steht und wir leben damit.
Mit der Bepflanzung wird das ganze wuchtige Teil nun langsam etwas abge- mildert und ich kann inzwischen darüber hinweg sehen.

 

Den neu entstanden Kies-Sitzplatz lieben wir sehr, denn es ist der Platz wo schon am frühen Morgen die Sonne hinscheint. Hier hängen auch unsere Hängematten und ich baumele ganz gerne mit einem Buch hin und her.

Der Garten ändert sich laufend, wo ich anfangs noch wilde Beete hatte, sind die Pflanzen heute in farblich passenden Gruppen arrangiert. Immer mehr Lücken sind geschlossen und die Jätarbeit minimiert sich (ausser im Nutzgarten natürlich) jedes Jahr mehr. Er soll aber ein wunderbarer Ort für Pflanzen, Tiere und auch uns Menschen bleiben.

         

Der Garten wird biologisch bewirtschaftet, (wobei ich ab und zu doch zum igelfreundlichen Schneckenkorn greifen muss um meine Setzlinge zu rette).

Zum Bloggen kam ich durch meine eigenen Streifzüge durchs Internet. Irgendwann stösst man da unweigerlich auf Blogs und wundert sich: was ist denn das Cooles? So habe ich angefangen in ein paar Blogs mitzulesen und schliesslich kam der Zeitpunkt wo ich mir dachte: das will ich auch machen.

Durch die Neurodermitis Erkankung meines Sohnes (schon als Säugling) bin ich damals zu den Heilfplanzen gelangt und habe mir viel Wissen darüber angeeignet: Ich sammle meine eigenen Kräuter und verarbeite diese in Tees, Salben, Tinkturen und und und. Dadurch ist auch das Thema Heilkräuter in meinem Blog eines, das immer wieder auftaucht.

Als letztes Thema habe ich mich nun auch noch den Essbaren Blüten verschrieben. Meine Kinder picken die duftenden Schöneheiten zwar aus dem Salat, aber nichts destotrotz werde ich weiterhin mit Blüten kochen und backen.

Ich hoffe es hat Euch bei mir/uns gefallen und ich freue mich wenn ihr mich weiterhin ab und zu besucht.

Grüess Pascale

17 Kommentare

  1. Liebe Sigrun, danke.
    Wie überall im Leben muss mansich arrangieren, auch wir haben Waschbetonplatten auf der Terrasse. Habs noch nicht bereut, sie sind pflegeleicht und gut begehbar. Die Mauer ist am bewachsen, das wird schon noch…
    Grüess Pascale

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  2. Hallo Juralibelle
    Die Vorher Bilder sind och von meinem Vater, ich habe auch nur die, welche ich im Blog gepostet habe. Schön, wenn Dekne bessere Hälfte aich eine Meinung zur Gartengestaltung hat und wenns auch nur Tabuzknen sind,
    Grüess Pascale

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  3. Eine echt grossartige Reportage – die Gartenentwicklung ist wunderbar aufgezeigt- mich fasziniert dieser Prozess ungemein – auch wenn ich selber meist die Bilder „vorher“ vergesse. (Meine bessere Hälfte hat die noch vorhanden Rasenfläche als Tabuzohne festgelegt)
    Weiterhin viel Schaffenskraft und Freude
    wüncht Juralibelle

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  4. Wunderschön habt ihr euren Bauerngarten gestaltet! Was für eine Arbeit!! Meinen Bauerngarten habe und hatte ich verkleinert zu Gunsten der Klein- und Grosstierhaltung. Ich habe leider nicht so einen grünen Daumen. Aber anschauen tu ich schöne Gärten sehr sehr gern.
    Liebe Grüsse
    Nadia

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  5. Ich bin beeindruckt! Da habt ihr ja eine Menge geschaffen! Und ich finde, es gibt schlimmere Einfassungssteine…;o) Naturstein sieht toll aus, ist aber eben verdammt teuer…das muss man sich erst einmal leisten können…LG Lotta.

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  6. Ein wundervoller Bericht!!! Er zeigt sehr schön die Entwicklung der einzelnen Bereiche! Ich finde, ein Garten muss sich immer wieder verändern – sonst wäre es doch langweilig! Na ja, auch wenn es sich manchmal um unfreiwillige Veränderungen handelt (Buchspilz etc.)! Manches ist vielleicht nicht optimal… aber so ist das nun mal – und am besten nimmt man es gelassen!!!!! Ich finde auf jeden Fall Deinen Garten sehr schön!!!!!!
    Viele Grüße von
    Margit

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  7. Meine Liebe, der Beitrag ist GIGANTISCH!! Wow, das war viel Arbeit und hat dir sicher auch Spaß gemacht .Ich hab ihn mit Genuss gelesen, es ist schön, etwas entstehen zu sehen!
    Ich kann deinen Mann verstehen. Irgendwann ist Schluss mit lustig – das wär mir auch zu teuer, alles erneuern zu lassen. Wir haben Waschbeton, damit muss ich leben und ich arrangierte mich. Lass doch einfach was über die Steine wachsen.

    Sigrun

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  8. Liebe Pascale, das ist ja super, ein riesiger Aufwand, den Du Dir hier gemacht hast! Unseren Garten haben wir erst seit 3.5 Jahren und auch nicht aus der Familie… Aber da muss ich einmal schauen, ob ich noch Fotos habe von damals… Liebe Grüsse und vielen Dank fürs vorstellen! Miuh

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