Taglilien – Hemerocalis

Taglilien stammen ursprünglich aus Asien und wurden im 16. Jahrhundert in Europa eingeführt. Im Laufe der Jahrhunderte kamen weitere Arten hinzu, so dass wir heute von einer reichen Auswahl profitieren können.

 

 

Anbau im Garten

 

Im Anbau sind sie als für sonnige bis halbschattige Orte gut geeignet. Sie können genauso gut im Kübel wie in Beeten gepflanzt werden. Einmal eingepflanzt können Sie viele Jahre am gleichen Standort bleiben und blühen trotzdem jedes Jahr verlässlich.

 

Magisches

Vorsicht: grosse Mengen der jungen Blätter sollen halluzinogen wirken. Sie wurden zum Teil zum Auslösen von Visionen.

Heilkraft
Wikipedia berichtet: Die Blätter der Gelbroten Taglilie enthalten starke Antioxidantien. Weitere Inhaltsstoffe im oberirdischen Teil der Pflanze sind die Saponine. Zellextrakte aus der Wurzel der Varietät kwanzo, zeigen im Labor hemmende Wirkung auf die Vermehrung menschlicher Krebszellen. Die Blüten scheinen außerdem Effekte auf das Schlafverhalten von Mäusen zu haben.

Ich persönlich verwende die Taglilie bisher in keinem Tee und keiner Salbe.

Rezept

Bis in die heutige Zeit werden in China, Wurzeln, Knospen und Blüten gegessen. Die Blüten schmecken leicht scharf und können gut mit einem Kräuterquark gefüllt und als Salatbeilage oder ähnliches gegessen werden.

 

 

Die halbgeöffneten Blüten können ausgebrochen werden, in Olivenöl angebraten und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt werden.

 

Grüess Pascale