Buch: Der Selbstversorger Garten von Wolf-Dieter Storl

Lange habe ich mich gegen Bücher vom Gartenschamanen Wolf-Dieter Storl gewehrt. Ich hielt ihn für einen abgedrehten Spinner, der zwischen seinen Setzlingen tanzt und den Mond anheult.

Dann habe ich an einem regnerischen Abend durchs Fernsehprogramm gezappt und bin auf eine „Gartensendung“ gestossen und ehe ich mich versah war ich fasziniert vom Wissen des Wolf-Dieter Storl. Mit der mystischen Seite des Gärtnerns kann ich mich bisher gar nicht identifizieren, aber sein Wissen über Pflanzen ist imens. Ich wusste vorher nicht, dass er Ethnobotaniker ist, ich dachte er denkt sich das alles nur aus ;-).

So habe ich mir also nun vom AT Verlag ein Buch schicken lassen:

Gemäss AT-VErlag ist es ein Buch über:
Unsere alltäglichen Gemüse sind weit mehr als bloße Vitaminspender: Sie sind voller Geheimnisse, bunter Geschichten und Magie, zum Teil finden sich unter ihnen auch
kraftvolle Heilpflanzen mit klinisch erwiesenen medizinischen Wirkungen.

50 Gartengemüse, darunter auch seltene und vergessene Gemüse- und Salatpflanzen, stellt Wolf-Dieter Storl, der große Kenner und Erforscher der Heil- und Nutzpflanzen, spannend und gut lesbar vor. Eine einzigartige Verbindung von Gartenbuch, Ethnobotanik, Kulturgeschichte und alten wie auch neuesten medizinischen Erkenntnissen.

Und damit das alles wirklich schmackhaft wird, gibt es zu jeder Pflanze ein einfaches Rezept zum Nachkochen. Neu wird das Buch ergänzt durch die feinsinnigen, künstlerischen Farbillustrationen von Barbara Hanneder

Ich selbst sehe darin ein botanisches Nachschlagewerk zu unseren Gemüsen. Im Garten bin ich schliesslich interessiert daran Gemüse anzubauen, welches ich nicht so einfach auf dem Markt oder beim Grossverteiler kaufen kann. Also an alten und vergessenen Sorten.

Wie schon im Lexikon der alten Gemüsesorten (klick) findest Du hier ein Buch das Wissen über alte und in diesem Fall auch gebräuchliche Gemüse zusammenträgt und in interessanten Artikeln vermittelt.

Herr Storl hat über die Botanischen Informationen genau so recherchiert wie über Namensursprünge. In jedem Artikel erzählt er über historische Verknüpfungen mit dem jeweiligen Gemüse sowie über feinstoffliche Wirkungen die die Pflanze auf uns haben kann.

Das Bild ist Copyright geschützt und gehört dem AT-Verlag

 

Jedes Pflanzenportrait beginnt immer mit einer Zusammenfassung zu Familie, Volkstümlichen Namen, Heilwirkung, Symbolischer Bedeutung und Planetarischer Zuordnung (falls Du mit dem Mond gärtnerst wirst Du das brauchen können)

Dann kommen die ethnobotanischen und geschichtlichen Hintergründe: Sagen und Legenden. Ich persönlich finde die Artikel sehr informativ. Zum Teil zum schmunzeln. Zum Teil zum Augenbrauen hochziehen.


Das Bild ist Copyright geschützt und gehört dem AT-Verlag

Abgeschlossen wird jedes Pflanzenportrait mit Tipps zum Boden, zu Anbau und Pflege, welche wieder sehr nützlich sind.

Ich bin gespannt mehr über unsere alltäglichen Gemüse zu lernen und ein paar interessante Geschichten zu lesen.


Das Bild ist Copyright geschützt und gehört dem AT-Verlag

Das Buch ist kleiner als das Lexikon der alten Gemüsesorten. Du kannst es gut in der Hand halten, was beim dicken Schinken nicht geht. Durch die kurzweiligen Beschreibungen werde ich es sicher von vorne bis hinten durchlesen, was ich bisher noch nicht geschafft habe.

ISBN: 978-3-03800-672-5
Einband: Gebunden mit Schutzumschlag
Umfang: 360 Seiten
Gewicht: 746 g
Format: 13.5 cm x 22 cm
Autor: Wolf-Dieter Storl (Klick)
künstlerische Farbillustrationen von Barbara Hanneder

Wenn Dir der Einblick ins Buch gefallen hat, kannst Du es entweder direkt beim AT-Verlag  (klick) oder beim Buchhändler Deines Vertrauens bestellen :-).

Ich freue mich wenn Du ein paar Worte hinterlässt. Es ist schön zu wissen was meine Leser vom Beitrag denken.

Grüess Pascale

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4 Kommentare

  1. Da geht es mir wie dir, genau die Meinung hatte ich auch und kann mit Esotherik absolut nichts anfangen. Wenn ich irgendwo lese, dass die Heilkräuter sich selbst passend so im Garten ansiedeln, wie man gerade Krankheiten entwickelt hat, wird mir ganz anders. Das war aber nicht bei Herrn Storl.
    VG
    Elke

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