Geranium – Storchenschnabel

Ursprünglich war der Storchenschnabel mal eine Heilpflanze und wurde in den Gärten gezüchtet um Wunden zu heilen, Blutungen zu stillen und den Magen zu stärken.
Wegen seiner schönen Blüten ist er im Verlaufe der Jahrhunderte zu einer Zierpflanze geworden.
Er schiebt (je nach Sorte ) eine Weile lang oder sogar den ganzen Sommer über hübsche Blüten gegen Himmel.
Meiner Meinung nach steht er den gezüchteten Geranien für die Blumenkästen (Pellargonium) in nichts nach.
Anbau im Garten
Der Storchenschnabel wächst sowohl in der Sonne wie auch im Halbschatten gut. Er bevorzugt einen Boden mit etwas Kalkl. Wenn er einmal angewachsen ist, wächst der Storchenschnabel eigentlich problemlos. Keine Krankheiten, keine Schnecken, einfach nur schön.
 
Einige Sorten wechseln im Herbst ihre Laubfarbe von Grün nach Orange oder Rot. Sehr schön.
 
Nach dem Auspflanzen muss er gut angegossen und in den ersten Wochen regelmässig mit Wasser versorgt werden. Danach versorgt er sich selbst. 
 
Geschnitten wird der Storchenschnabel entweder nach der Blüte oder im frühen Frühling, bevor die Pflanze wieder durchtreibt.
 
Das war es schon. Mehr Pflege braucht es nicht.
Magisches

Im Mittelalter wurde kinderlosen Paaren empfohlen ein Amulett aus Früchten und Wurzeln der Pflanze zu tragen, damit sie fruchtbar wurden.

Die Blüten können anscheinend für Liebeszauber benutzt werden  die Blätter wurden für Schutzzauber verwendet.

Heilkraft

Verwendet wird hier traditionell der Blutstorchenschnabel oder das Ruprechtskraut.

  • Als Tee bei Durchfall und Magenleiden
  • Äusserlich bei Hautproblemen als Wickel oder auch bei entzündeten Brustwarzen während des Stillens.
  • Wir verwenden ihn als Bestandteil unserer Wundheilsalbe, da er auch blutstillend ist. Hier zusammen mit Ringelblumen und Arnika.

Rezept

Grüess Pascale

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