Bäume in Küche und Heilkunde

 

Ein wirklich wertvolles Werk für alle die gerne ungewöhnliche Rezepte ausprobieren.

Ich wäre nie von alleine auf die Idee gekommen, die Zäpfchen vom Hasel süss-sauer einzulegen oder die Frühlingsblätter der Birke als Brotbelag zu nutzen! Woher nimmt die Autorin nur diese Ideen ?

Hingegen snd und allen natürlich die feinen Äpfel bekannt.

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Es sind auch seltenere Bäume im Buch erwähnt. Einen davon habe ich vor 2 Jahren gepflanzt: die Mispel.
Jetzt bin ich doch grad überrascht, dass ich hier erfahre, dass von der Mispel nicht nur die interessanten Früchte genutzt werden können sondern auch die Blätter für Tee getrocknet werden. Wie der wohl schmecken wird. Ich bin gespannt darauf.

Bis der bei mir noch winzige Baum die ersten Früchte trägt, werde ich das im Sommer mal ausprobieren.

Mispel (3)

Es gibt weitere Bäume die beschrieben werden, die schon bei mir im Garten stehen aber nur sehr selten genutzt werden wie zum Beispiel die Eberesche (Vogelbeere). Noch immer glauben viele Menschen, dass die Eberesche giftig ist. NEIN, die Beeren kann man gekocht essen und ich habe auch schon vor Jahren mal eine Marmelade daraus gekocht. Jetzt erfahre ich, dass die Blüten als Tee getrunken bei Husten und Bronchitis helfen sollen.

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Auch werden mir hier Bäume vorgestellt, die ich gar noch nicht kannte. Zum Beispiel der Speierling.

Das Buch ist gegliedert in ein allgemeines Kapitel über Bäume (nicht so ausführlich wie im Buch „Die Bäume und das Unsichtbare“). Dann kommen wir schon zum Kern des Werkes: Die Bäume von Ahorn bis Weissdorn mit ihren verschiedenen Namen, Botanischen Kennzeichen, wunderschönen Fotos, kulinarischen Hinweisen und Rezepten und ihrer heilkundlichen Wirkung.

Auch dieses Buch wird sicher über Jahre bei mir im Regal stehen und immer mal wieder als nützliches Nachschlagewerk dienen.

Der offizielle Text zum Buch lautet:

Bäume begleiten den Menschen seit jeher. Sie dienen ihm nicht nur als Bau- und Brennmaterial, sondern auch als Nahrungslieferanten und Spender von hilfreicher Medizin. Früher war es selbstverständlich, sich von wilden Baumzutaten zu ernähren und sie für Heilmittel aller Art zu verwenden. Auch heute noch können sie auf vielfältige Art Gesundheit und Wohlbefinden spenden und die Küche bereichern. Als Baum- und Heilkundekennerin zeigt Karin Greiner, welche Schätze die heimischen Baumarten von A wie Apfel bis Z wie Zirbe zu bieten haben. Von traditionell schlichten bis zu raffiniert innovativen Rezepten, von Eichelkaffee und Mehlbeerbrot über Mispellikör und Vogelbeer-Balsamico bis zu Nelkenkirschküchlein und Pappel-Frittelle. Dazu viele alte, bewährte Heilrezepturen aus der Baumheilkunde wie Lindenblütentee, Lärchenharzsalbe oder Weissdorntinktur, die sich die Kraft der Bäume zunutze machen.

Die Autorin Karin Greiner ist Diplom-Biologin, Dozentin für Kräuterpädagogik und Volksheilkunde, langjährige Pflanzenexpertin beim Bayerischen Rundfunk, Autorin zahlreicher Bücher zu Natur- und Gartenthemen und begeisterte Köchin.

ISBN: 978-3-03800-910-8
Einband: Gebunden
Umfang: 264 Seiten
Gewicht: 1278 g
Format: 21 cm x 28 cm

Wenn Du Dich für Bäume interessierst und diese auch mal kulinarisch und heilkundlich nutzen möchtest, kannst Du das Werk beim Buchhändler Deines Vertrauens oder direkt beim AT-Verlag bestellen.

Grüess Pascale