Schafgarbe – Achillea filipendulina

Die Schafgarbe wächst wild in nicht zu stark gedüngten Wiesen. Sie kann aber auch sehr gut im Garten angebaut werden.

Ihr weissen Blüten schweben auf Kniehöhe über dem Boden und wirken filigran.

 

 
Anbau im Garten

Sie hat keine besonderen Ansprüche an den Boden. Leider musste ich erleben, dass auch Wühlmäuse ihren Wurzeln gar nicht abgeneigt sind. Sie bevorzugen jedoch die gezüchteten farbigen Arten.

Magisches

Die Pflanze wurde zum Vertreiben von bösen Geistern und Alpen verwendet. Also bei Alpträumen. Ein Bündel über die Wiege, das Bett gehängt sollte die Kinder davor bewahren.

Ihre weissen Blüten sollten im Brautstrauss das Glück in der Ehe sichern.

Schafgarbe wird noch heute in der Kräuterweihe neben Johanniskraut, Wermut, Beifuss, Rainfarn, Königskerze, Kamille, Thymian, Baldrian und Eisenkraut in den Strauss gebunden und an Maria Himmelfahrt in der Kirche gesegnet. Der Ursprung dieses Kults liegt wahrscheinlich im keltischen Lugnasad.

Heilkraft

Ihr Wirkung ist ähnlich, wie die der Kamille. Sie hilft bei Verdauungsbeschwerden und kann bei Magen-Darm-Entzündungen helfen.

Bei Menstruationsbeschwerden hilft sie sowohl gegen Krämpfe wie auch bei übermässigen Blutungen.

Ihre Bitterstoffe helfen der Leber und der Galle indem sie deren Fluss anregen.

Rezept
Zusammen mit Frauenmantel, Goldmelisse und Brennessel gehört sie in meinen Frauentee.

Grüess Pascale

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2 Kommentare

  1. Oh ja, die Schafgarbe!!!! Eine ältere Dame hat mir vor einer schwierigen OP empfohlen Schafgarbenkraut einzunehmen, weil das die Wundheilung fördern soll! Was sag ich, die Ärzte waren begeistert, wie gut und schnell alles verheilt ist! Ich weiß natürlich nicht, ob es die Kunst der Ärzte oder das Schafgarbenkraut war… oder vielleicht beides?
    Viele Grüße von
    Margit

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